Sicher mit KI umgehen
Private Daten schützen, manipulierte Medien und falsche Nähe erkennen, Grenzen verstehen und Hilfe holen.
Curriculum 2026/2027 · unser Vorschlag
Die 36 Quests geben Orientierung, sind aber keine Warteschlange. Neue Kinder starten mit einer eigenen Start-Quest und steigen danach direkt in die aktuelle Gruppenmission ein. Zwischen den Live-Terminen wird selbstständig geübt, vertieft oder nachgeholt.
Einstieg jederzeit · Start-Quest statt Aufholstapel.
Verbindlich bleiben die sechs Lernfelder, die QUEST-Prüfschritte und der eigene Erklär-Check. Flexibel bleiben Einstiegspunkt, Beispiele, Projekttiefe und aktuelle Werkzeuge.
Gesund gemischt
Jedes Lernfeld ist sechsmal der Schwerpunkt einer Quest. In der Praxis greifen immer mehrere zusammen: Wer ein Spiel baut, muss planen, sicher arbeiten, Technik verstehen und Ergebnisse erklären.
Private Daten schützen, manipulierte Medien und falsche Nähe erkennen, Grenzen verstehen und Hilfe holen.
Verstehen, üben und Feedback nutzen statt Lösungen kopieren.
Aufgaben zerlegen, priorisieren und realistisch planen.
Fair, transparent und verantwortlich zusammenarbeiten.
Modelle, Trainings- und Testdaten, Bias und Halluzinationen experimentell begreifen.
Prototypen und kleine KI-Experimente bauen, Code und Regeln nachvollziehen, testen und Grenzen erklären.
Jede Quest besitzt ein gemeinsames „Ich kann …“-Ziel, einen sichtbaren Nachweis und einen nächsten möglichen Schritt. Die Route darf unterschiedlich schwer sein; das Kernziel bleibt gleich.
Erkennen, beschreiben und an einem vorbereiteten Beispiel erklären.
Mit Vorlage sicher nutzen, Varianten testen und Fehler begründen.
Ein eigenes Vorhaben bauen, prüfen und Verantwortung dafür übernehmen.
Jede Woche dieselbe starke Lernschleife
Die Missionen wechseln. Der Denk- und Prüfprozess bleibt – bis Kinder ihn zunehmend selbstständig anwenden.
Ziel und Erfolgskriterium klären.
Daten, Regeln und Werkzeug prüfen.
Varianten ausprobieren und bauen.
Quellen, Fehler und Tests untersuchen.
Vorgehen selbst verständlich erklären.
+ 5 Minuten Save & Next Quest: Ergebnis sichern, QUEST-Log ergänzen, nächsten Schritt wählen.
Live begleitet · selbstständig vertieft
Die Seasons rotieren mit der Gruppe. Sie sind keine Zugangsvoraussetzung. Eine feste Start-Quest schafft die gemeinsame Sicherheits- und Arbeitsbasis; danach zählt die aktuelle Mission.
QUEST kennenlernen, private Daten schützen, ein erstes KI-Muster testen und das persönliche Ideen-Questlog beginnen.
Ein kurzer Einstieg liefert Begriffe, Safety-Regel und „Ich kann …“-Ziel. Danach wird gemeinsam ausprobiert, gebaut, geprüft und erklärt.
Eine neue Variante testen, das Gelernte in den Alltag übertragen oder die eigene Projektidee weiterentwickeln.
Nach einer verpassten Einheit das Kernziel selbstständig bearbeiten. Für Peer-Feedback oder offene Fragen folgt bei Bedarf ein Check-in.
Neun Seasons · 36 Kern-Quests
Die Seasons setzen unterschiedliche Schwerpunkte, sind aber keine Einstiegstreppe. Landing Pads machen jede Mission zugänglich; fehlende Grundlagen werden über die persönliche Kompetenzkarte gezielt ergänzt.
Gemeinsame Regeln, erstes Technikverständnis und faire KI-Nutzung.
Private Daten schützen und wissen, wann wir Hilfe holen.
Ergebnis: Gruppenvertrag und persönlicher Safety-CalloutMit Wortkarten und einem kleinen Sortiermodell untersuchen, wie Beispieldaten Vorhersagen verändern.
Ergebnis: KI-Alltagskarte, Wortvorhersage und erster Train-Test-CheckEine Erklärung für Kind, Teenager und Profi prüfen.
Ergebnis: geprüfte Drei-Stufen-ErklärungErlaubt, kennzeichnen oder lieber lassen?
Ergebnis: eigene KI-Ampel mit BeispielenKI als Lerncoach nutzen, ohne das eigene Denken abzugeben.
Eine große Aufgabe oder eigene Idee in machbare Schritte zerlegen.
Ergebnis: persönliches Ideen- und MissionsboardEinen Tutor-Prompt mit Rückfragen bauen.
Ergebnis: persönlicher Lerncoach-PromptVersteckte Anweisungen, Druck und scheinbar persönliche Nähe erkennen und sicher beenden.
Ergebnis: Kartenstapel „Stoppen, prüfen, Menschen holen“Aussagen mit mehreren Gegenchecks untersuchen.
Ergebnis: Prüfprotokoll mit drei GegenchecksEin Spiel macht Regeln, Zustände und den Unterschied zu lernenden Systemen sichtbar.
Sprite, Steuerung und Bildschirmgrenzen bauen.
Ergebnis: steuerbarer MakeCode-CharakterZiel, Hindernis und Belohnung verbinden.
Ergebnis: 30-Sekunden-SpielkernEreignisse, Variablen und Zustände verstehen und von einem trainierten Modell unterscheiden.
Ergebnis: Punkte- und Lebenssystem mit Regel-oder-Modell-ErklärungEigenen Anteil und KI-Hilfe transparent präsentieren.
Ergebnis: Mini-Demo mit KI-BeipackzettelKI-Vorschläge in realistische eigene Pläne übersetzen.
Schul- oder Hobbyprojekte sinnvoll zerlegen.
Ergebnis: realistische ChecklistePlanvorschläge gegen die echte verfügbare Zeit prüfen.
Ergebnis: persönlicher 25-Minuten-PlanVerständnis testen statt Antworten auswendig lernen.
Ergebnis: adaptives Fünf-Fragen-QuizEinen zu privaten Prompt sicher umformulieren.
Ergebnis: Vorher-nachher-Prompt ohne private DatenTrainingsdaten, Bias, Quellen und Unsicherheit erforschen.
Ein kleines Klassifikationsmodell mit getrennten Trainings- und Testdaten untersuchen und seine Fehler dokumentieren.
Ergebnis: Mini-Modell, Testtabelle und einfache Model CardAussagen zerlegen und Quelle, Aktualität, Unabhängigkeit sowie Passung des Belegs prüfen.
Ergebnis: Claim-Check mit Quellenstatus und offener UnsicherheitKI darf nur Fragen und Hinweise geben; eine ähnliche Aufgabe wird danach ohne KI gelöst.
Ergebnis: Lern-Dialog, Transferaufgabe und Erklär-CheckFaire Regeln für Hausaufgaben und Gruppenarbeit entwickeln.
Ergebnis: begründete KlassenregelSynthetische Medien prüfen, Spielideen testen, Bugs ordnen und unbekannte Logik über Testfälle verstehen.
Vorbereitete Bild-, Audio- und Videobeispiele prüfen und einen nachvollziehbaren Herkunfts-Check bauen.
Ergebnis: interaktiver Mediencheck mit Quelle, Einwilligung und UnsicherheitsstatusSchwierigkeit mit echten Spieltests kalibrieren.
Ergebnis: Level mit drei SchwierigkeitsgradenFehler sammeln, priorisieren und nacheinander lösen.
Ergebnis: priorisierte Bug-ListeUnbekannte Spiellogik über Testfälle verstehen.
Ergebnis: Testmatrix und RegelmodellRollen, Rechte, Recherche und Zusammenarbeit bewusst gestalten.
Verantwortung für Idee, Prompt, Test und Erklärung verteilen.
Ergebnis: Teamvertrag und RollenboardBilder, Stimmen, Namen, Rechte, Einwilligung und persönliche Daten vor jeder Nutzung prüfen.
Ergebnis: Asset-Freigabeliste mit Herkunft, Rechten, Einwilligung und KI-KennzeichnungEin echtes Thema prüfen und verständlich vermitteln.
Ergebnis: geprüfte WissenskarteEine Teamidee spezifizieren und integrieren.
Ergebnis: spielbares neues FeatureEin eigenes Abschlussprojekt planen, bewerten und bauen.
Eine Idee aus dem persönlichen Ideen-Questlog auswählen und Zielgruppe, Problem, Minimum sowie Wochenplan definieren.
Ergebnis: einseitiger ProjektbriefNutzen, Fehlerfolgen, Inklusion, Rechte, Arbeit und Umwelt aus mehreren Rollen prüfen.
Ergebnis: Go/Change/Stop-Entscheidung mit begründeter FolgenabschätzungEingaben, Regeln, Zustände und Ausgaben erklären.
Ergebnis: SystemskizzeKernfunktion fertigstellen, testen und sichern.
Ergebnis: Capstone BetaDas eigene Projekt absichern, verbessern und verständlich präsentieren.
Das eigene Projekt auf Daten-, Manipulations-, Herkunfts-, Beziehungs- und Fehlerrisiken testen.
Ergebnis: Safety-ReportSafety-Check: fälschlich echt oder menschlich Wirkendes, betroffene Daten und Personen, Stop- und Übergabepunkte sowie EntscheidungsgrenzenFeedback einholen und eine begründete Änderung umsetzen.
Ergebnis: Testnotizen und eine begründete ÄnderungDemo, Aufgaben und letzte Risiken realistisch planen.
Ergebnis: Release-ChecklisteProblem, KI-Anteil, Tests und offene Fragen zeigen.
Ergebnis: Live-Demo und QUEST-PortfolioRollierende Gruppe · persönlicher Weg
Neue Kinder docken über die Start-Quest an. Wer länger dabei ist, wählt anspruchsvollere Testfälle oder entwickelt die eigene Idee weiter. So bleibt die Live-Gruppe zusammen, ohne Lernwege gleichzuschalten.
Jede Quest besitzt eine Basisroute mit vorbereiteten Beispielen, wenig Text und geführten Testfragen sowie ein Power-up mit eigenen Beispielen, Gegenfällen oder mehr technischer Tiefe. Explorer, Builder und Guide richten sich nach Erfahrung und Aufgabe – nicht nach einem festen Leistungsstempel fürs Alter.
Kinder unter 13 nutzen im Club keine persönlichen offenen KI-Konten. Auch für ältere Teilnehmende bleibt der moderierte Kurszugang der Standard.
Offene Fragen klären, Ergebnisse sichern und persönliche Lernziele bearbeiten.
Die Gruppe wählt eine aktuelle Frage oder Projektidee.
Zusätzliche Termine verändern den gemeinsamen Lernstand nicht. So bleiben alle Wochengruppen trotz unterschiedlicher Feiertage fachlich synchron.
Lernnachweis ohne Notendruck
So wird sichtbar, was die KI beigetragen hat und was das Kind selbst entschieden, geprüft und verbessert hat.
Der Beipackzettel ersetzt keine vollständigen Chatprotokolle und sammelt keine zusätzlichen sensiblen Daten.
Bereit für die Start-Quest?
Feste Live-Gruppe wählen, Start-Quest bearbeiten und in die aktuelle Mission einsteigen.